18. Spieltag

Hätte es herber losgehen können? An diesem Montag muss der Münchner Tipp-Organisator also zum SZ-Chefredakteur stiefeln und ihm € 190,- zustecken. (Dass das bloß nicht wie Bestechung aussieht ... Andererseits: Wofür könnte man einen SZ-Chef derzeit bestechen?) Das wäre doch nun wirklich nicht nötig gewesen, oder? Wenn doch wenigstens der Kölner Co-Organisator und Chefredakteursschreck Willi Feldgen die Übergabe besorgen würde ...

Hans Werner Kilz machte das Beste aus seinem Dreier bei Gladbach – Bochum 1:2 (ein echt ungewöhnliches Ergebnis für einen 3er) und tippte auch sonst solide. Er lag überhaupt bloß zweimal falsch, bei Bremens nächster Niederlage sowie bei der Hertha, der er zuwenig zugetraut hatte. Insgesamt punkteten nur zwei andere Teilnehmer bei sieben Partien (Christian Hümmeler und Benjamin Henrichs), was ihnen aufgrund fehlender Genauigkeit allerdings ebenso wenig nutzte wie Hans Leyendecker, der als einziger bei ACHT Spielen richtig lag – aber jeweils nur tendenziell.

Wie so oft spielten späte Tore eine Hauptrolle. Weniger bei Bayern – Hoffenheim (2:0), wo NIEMAND auf ein 1:0 gesetzt hatte. Aber zum Beispiel beim Gladbach-Match: Wäre das 2:2 gefallen, wäre der Tagessieger auf 7 Pünktlein und damit komplett aus dem Geld gepurzelt, denn die Gewinner (Klein, Leyendecker, Mp) hätten 9 Zähler vorweisen können; wäre Hashemian und/oder dem turbanisierte Paul Freier beim letzten Konter das 3:1 für Bochum gelungen, hätte HWK bei nun nur noch 8 Punkten mit allen anderen 8ern (Klein, Seher, Roßmann, Kneer, Leyendecker, Mp – uii, 4 SZler) teilen müssen. Und wäre es im allerletzten Spiel beim 2:2 zwischen Köln und Dortmund geblieben, wäre der Pott an HWK, Christof Kneer und Christoph Seher (mit je 9 Punkten) gegangen. Und auch wenn sich übermorgen schon niemand mehr daran erinnern wird: Wäre Dzeko (Pfosten!) oder Grafite (Frank Mill 2010) in der 86. Minute das 2:2 in Stuttgart geglückt, hätte der Tagessieger (bei 10 Zählern) Mp geheißen. Aber darauf wird jetzt hier nicht allzu lange herumgeritten, weil der Verfasser sich ein wenig dafür schämt, dass er vom 3:2 FÜR Dortmund GEGEN Köln profitiert hat. Der dritte 3er des Spieltags ging aufs Konto von Stefan Sauer mit dem 4:2 von Leverkusen gegen Mainz, doch diesen Vorteil zertrümmerte er sich mit vier Fehltipps.

Andererseits: Über die drei Punkte hätten sich zumindest sechs Tipper gefreut – jene drei mit nur zwei Zählern. Und jene drei Schnarchnasen, die gar nicht getippt hatten. Cáceres, Biermann & Reng: Bitte aufwachen!

P.S.: Einige Tipper(innen) sind noch nicht mit der (kompletten) Kohle rübergekommen. Das muss sich bitte bald ändern, sonst wird Luca Brasi auf die Reise durch Deutschland geschickt!

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