Der 34. Spieltag

Herzlichen Glückwunsch an die bereits annoncierten Gewinner:

Gesamtwertung: Klaus Hoeltzenbein, ohne Tagessieg, aber mit 2 x 91 Punkten
Rückrunde: HWKilz, ohne Esprit, aber souverän, eben ähnlich wie Le Hözze - und mit 95 Punkten, genau wie Lars Richter als Gewinner der Hinrundenwertung, der wie erwartet wegen allzu defensiver Abschlusstipps und wegen des Handicaps Nürnberg keinen Boden auf Hözze mehr gutmachen konnte, aber immerhin seinen Vorsprung auf den wie so oft ganz auf dem Treppchen gelandeten Andreas Damm noch ein bisschen ausbaute.

Als wäre das nicht genug SZ, entschied Christian Zaschke auch noch den letzten Spieltag für sich. Vielleicht ist das ja ein kleiner Trost dafür, dass er sein Ziel - HWKilz noch abzufangen - nach einer Reihe unterdurchschnittlicher Spieltage in der vorletzten Woche aufgegeben hatte. Der Tagessieg war ein Resultat brauchbarer, wenn auch herzlich uninspirierter Wertarbeit: Sechs Mal war er ziemlich weit vom richtigen Ergebnis entfernt, bei den Bayern zeigte sich trotz scheinbarer Knappheit sein Halbwissen (Kahn sollte es nicht gelingen, zum Abschluss gegen Hertha den Torrekord zu wahren???), und letztlich verdankte er seinen zweiten Saisonsieg dem FC Bordon 04 (sein einziger 2er) und dem zugegebenermaßen gewagten Remis bei Sturgart - Biefeleld: Wäre es dort beim 2:1 geblieben, hätte es gleich einen Rudel anderer Gewinner gegeben. Andererseits hatte alle Zweiten mindestens eine unnötige Schwachstelle, am wenigsten von ihnen Hans-Jürgen Deglow, der wenigstens dem HSV als einziger Tipper fünf Tore zugetraut hatte und mit seinem 5:0 einen 3er bei 96 nur knapp verpasste und letztlich einfach zu sehr dem VfB vertraut hatte. Schlimmere Lapsi leisteten sich Björn Schmidt (3:1 für Doofmund???), der durch Hannovers spätes 4:0 auch noch um einen Teil; und Holger Klein, der ebenfalls NICHT auf Schalke setzte - wie übrigens auch Bordon-Verräter Milan P., der erstmals seit drei Jahren GEGEN Schalker gesetzt hatte, so wie er aus seinem blöden Glauben an Nürnberg die gesamte Saison über diverse Chancen versaubeutelt hatte und nun wie so viele Tipper doch ganz froh ist, nicht mehr auf diese Hirdl setzen zu müssen.

Dass Christian Zaschke bei der letzten Partie des Spieltags versagte, sei ihm verziehen, denn da betreten wir Cáceres-Country: dort, wo der Wahnsinn regiert und manchmal seltsame Blüten treibt. Der Madrider Chilene landete den zweiten VIERER der Saison und schrammte auch sonst mehrfach nah an siegbringenden Kunststücken vorbei: bei Doof - WOB und mit seinem Gefühl, das eines der Spiele 7:0 ausgehen würde. Dafür lag er aber eben mehrfach blamabel daneben, ein einziges Pünktchen aus den Standard-Spielen mit Frankfurt (45 Tendenzen!), Hannover (43!) oder wenigstens Hamburg (49) hätte ihm schlimmstenfalls einen Teil der Tagesbeute beschert.

Ansonsten gab es - wie fast zu erwarten gewesen war - nur 20 exakte Tipps, drei Partien blieben blank (knapp daneben: Roland Meurer mit seinem 2:3 bei Doof - Wolfsburg), und Olga P. machte ihrem Ruf für Ungewöhnliches alles Ehre, indem sie Werders 1:0 in Leverkusen vorhersah. Erstaunlich genug, dass das zehn Tage nach Werders 1:0 beim HSV schon wieder ein 3er war.

Und bevor ich die Saison aus meiner Sicht mit ein paar Statistiken beende, wollte ich mich bei allen, die noch Geld bekommen, entschuldigen, dass das erst ab dem 27. Mai ausgezahlt wird - nächste Saison, wenn hoffentlich noch ein paar weitere Geldgeber hinzustoßen (und niemand abspringt - DER FC KEHRT ZURÜCK!!!), wird das hoffentlich anders.

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