Der 24. Spieltag

Wir begrüßen einen neuen Mann im Gewinner-Zirkel: Christopher Keil, Medienchef der SZ, verdiente sich den Teilsieg, weil er als einer von nur zwei Tippern immerhin bei sechs Spielen punktete, am spektakulärsten bei Bayer - Club (4:1). [Keils zweiter 2er kam mit einem 0:0 bei Rost - Hertha, bei dem insgesamt 8 Tipper genau richtig lagen - ein Rekord für ein 0:0.] Der zweite Mann mit mindestens sechs Tendenzen war Günter Otten, der sich mit seinem döspaddeligen Contra-s04-Tipp früh in Rückstand brachte. Da nutzten ihm später weder die Außenseiter-Tipps GEGEN Werder und GEGEN den FC Bayern in Cottbus, was insgesamt nur zwei Tipper taten. Man kann jetzt natürlich sagen, dass Günna da nur knapp an einem 3er vorbeischrammte, aber andererseits kam die zweite Anti-Bayern-Prognose von Claudia Freytag, und wir wissen nur zu genau, das Kamikaze-Claudia schon die Tipp-Abgabe hätte verschlafen müssen, um diesen Tipp auszulassen.
Der zweite Tagessieger, Thorsten Keller, profitierte von drei 2ern (mit Schalke, Hamburg und Hertha) und legte im Gegensatz zu Markus Burger, der am Samstagabend noch geteilter Erster war, am Sonntag noch ein Pünktlein drauf. Burger hingegen schoss sich mit seinem gewagten Anti-Bayer- (und Pro-Club-)Tipp ins eigene Knie. Das gleiche trifft auch auf Olga P. zu, die so trotz ihres fulminanten 0:1 bei Werder - WOB unglückliche Dritte wurde. Sie und Max Grönert raubten sich gegenseitig die Chance auf den Co-Sieg - hätte nur einer von ihnen das 0:1 vorausgesagt, hätte die-/derjenige einen 3er gehabt, wäre auf 8 Punkte und somit ins Geld gekommen.

Andere Knapp-daneben-Fälle: Bei einem 1:2 in Bochum hätte Sven Winterschladen (!) allein gewonnen. Bei einem (verdienten) 1:1 für Doofmund beim HSlau wäre Mp alleiniger Sieger gewesen. Bei einem 1:1 für den KSC hätte Thorsten Keller nicht teilen müssen. Niemandem weiter geholfen hätte hingegen ein 2:2 für den MSV oder ein Sieg der Bielefelder in Hannover.

In der Gesamtwertung scheint sich Lars Richter langsam zu fangen, auch wenn vom Glanz der Vorrunde nicht mehr viel übrig geblieben ist. Er sieht allerdings meisterlich aus, wenn man ihn mit Christian Hümmeler vergleicht, dem Rückrundenersten, der schon jetzt seinen befürchteten Rückschlag erleidet: Durch seine kärglichen zwei Punkte rückt die Konkurrenz sehr nah - genau genommen wird er von Friedemann Siering (solide 6) sogar eingeholt.

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