Der 16. Spieltag

Auch am 16. Spieltag lagen wir am Freitag und Samstag verdammt oft daneben. NIEMAND traute den Bayern ein 0:0 gegen den MSV zu, nur Christian Löer und Mp erwarteten vom BVB mehr als drei Tore gegen die Schlümpfe aus Biefeleld (aber keiner 6 Hütten), und KEINER erahnte das 4:3 von 96 gegen Werder (obwohl die Tipps von Philipp Selldorf [3:2] und noch mehr von Stefan Worring [3:3] sehr beeindruckten). Bloß EINER setzte auf eine Nullnummer von Energie Cottbus (s.u.), drei auf das 3:1 von Sturgart gegen WOB, und gerade mal vier Teilnehmer prognostizierten das 2:2 des KSC in Bochum. (Ein 2:1-Erfolg von Frankfurt gegen Schalke hätte übrigens nichts an der Spitze geändert, obwohl die ersten Sieben der Tageswertung allesamt mit dem Unentschieden punkteten - weil KEINER der sieben härtesten Verfolger auf Frankfurt gesetzt hatte, fünf von ihnen sogar ebenso sympathisch wie naiv waren, AUF S04 zu setzen!) Das macht zusammen 142 Pünktlein und nur acht exakte Treffer bis Sonntagnachmittag.

Doch dann kam der Sonntag und mit ihm die Punkteflut. Erneut bedeuteten erst die beiden Sonntags-Partien mit satten 123 Zählern die Rettung für so manchen Teilnehmer, vorneweg für Horst Schiffmann, der kräftig gezittert haben dürfte, als Pantelic in den Schlusssekunden scheinbar das 2:2 für Hertha BSC gelang, weil damit seine einzigen Zähler des Wochenendes verloren gegangen schienen. Vorwochengewinner Javier Cáceres verschlief mal wieder 2/3 des Wochenendes und robbte sich mit einem Pünktchen über die Ziellinie - immerhin einem mehr als die Vollschnarcher Anja B., Tim Stinauer, Peter Penders [beim Hockey in Kuala Lumpur?!?!] und Lars Langenau.

Vorwochenversager Wiegand legte einen starken Schlussspurt mit 4 Punkten hin, doch er wusste, dass er dennoch nicht mehr gewinnen könnte, dafür war der Vorsprung an der Spitze zu groß: Sven Winterschladen zog den vollen Vorteil aus seinem haarsträubenden 3er mit dem 0:0 zwischen dem HSV und Gerhard Tremmel (den sensationellen 4er verhinderte bloß Dirk Graalmann mit seiner fast genauso absurden 2:2-Prognose [zwei Tore FÜR Cottbus?? IN Hamburg???]), und er konnte endgültig aufatmen, als Gekas mit seinem 3:0 für den Werksklub die Option Genten ausschaltete, der bei einem 2:0 auch auf 9 Punkte gekommen wäre. (Der berüchtigte Schleicher Moritz K. wartete vergeblich auf ein 4:1 in Leverkusen.) Die allerletzte Schrecksekunde dürfte dem Sieger noch gar nicht richtig bewusst geworden sein: Pantelic' 2:2 beim Club hätte Sven schwupps aus dem Geld befördert und Christian Zaschke ganz allein den Pott beschert - aber so ein Ergebnis in Nürnberg kann nicht wirklich im Interesse von Zaschi gelegen haben, also sind alle glücklich. Na ja, alle außer Zaschkoff und Claudia Freytag, die sich durch Sven Winterschladens Tagessieg und ihre zuletzt konstant unterdurchschnittlichen Ergebnisse dann doch wieder auf den letzten Tabellenplatz katapultiert hat.

Lars Richter, der am 15. Spieltag das Kunststück fertigbrachte, mit schlappen 3 Punkten so gut wie nichts von seinem Vorsprung auf die Verfolger einzubüßen (weil von den ersten 20 nur zwei Tipper mehr als 5 Punkte machten, davon NIEMAND aus den Top 10), spielte diesmal Bayern München: Mittelprächtige 5 Punkte (also das Äquivalent von Münchens 0:0 gegen Dusiburg) halfen ihm, seine Führung auf Christoph Seher (4) und Peter Stützer (3), Andreas Damm, Christian Krügel (je 4) und René Schneider (3) auszubauen und auf Klaus Hö, Stefan Lenz und Carl Dietmar (alle 5) zu halten. Nur Arnd Henze, schon am vergangenen Wochenende bester Tipper aus den Top 15, glänzte wieder mit überdurchschnittlichen 7 Zählern - aber sein Schlussspurt kommt bei immer noch neun Punkten Rückstand wohl doch zu spät. Machen wir uns nichts vor: Sollte Lars Richter am kommenden Wochenende nicht die komplette Abgabe verschlafen, kann er die Hinrundenwertung kaum noch NICHT gewinnen.

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