Der 21. Spieltag

Ok ok ok.
Bevor Günter Otten uns weiter in Grund und Boden tippt, gewähren wir ihm die Anerkennung, die er sich verdient hat. 12 Punkte aus acht Partien, vier Zähler Vorsprung auf die einsame Zweite olga p, das spricht eine deutliche Sprache, zumal unser liebster Politik-Redakteur mit zwei Zählern Rückstand in den Samstag ging, nachdem Wolfsburg ihn (und 33 andere Tipper) überrascht hatte. Günna konterte am Samstag mit einem 3er bei der Gladbacher Nullnummer, gehörte zu den Wenigen, die gegen Werder setzten und räumte am Sonntag mit einer feschen 1:0-Prognose im Bayern-Match alle Zweifel aus. Selbst ein Bielefelder Ausgleich (von niemandem erwartet) oder ein Remis oder ein Heimsieg in Bochum hätten ihm nicht mehr schaden können, so souverän war die Lage am Sonntag.

Die Vorlagen zum Sieg kamen nämlich am Samstag in den beiden letzten Minuten. Während Mp auf ein viertes Tor von Zidan bzw. das 5:1 für Mainz hoffte, um einen feinen 3er mitzunehmen (4:1 wäre auch ein 3er gewesen!), schlug das Schicksal zunächst in Hamburg zu (Weidenfeller?!? Mahdavikia?!?), was Mp einen Punkt kostete und go einen weiteren einbrachte; und dann, schlimmer noch, schoss der Frankfurter Kyrgiakos den Ball in der Nachspielzeit nicht Norbert-Eder-mäßig auf die Tribüne der BayArena, sondern in die Beine eines Werksklubkickers, der Kießlings 2:2 einleitete. Das bedeutete: 3 Punkte weniger für Mp, der als Einziger auf die Eintracht gesetzt hatte, und einen mehr für Günna. Ohne diese doofen, wirklich unnötigen Tore hätte das Endergebnis am Sonntagabend geheißen: Mp 11, Günna 10.

Andererseits ist das alles total egal, falls Schalke diesmal die Schale holt!

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