21. Spieltag

Als gebürtiger Unterhachinger hat Michael Althen ein größeres Recht, sich mit dem und für den FC Bayern zu freuen, als alle Nägeles oder Bartels's's dieses Planeten. Dennoch kann sich der Verfasser dieser Zeilen ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen, weil nun auch mal der nach Berlin (igitt!) abgewanderte Bajuware unter dem SerienDusel-Meister zu leiden hatte: Hätte der Tabellenführer am Sonntag nur ein Törchen gegen den Club draufgepackt, wäre Althen im Geld gelandet, zusammen mit dem jetzigen, alleinigen Sieger
Peter Penders, der genau auf ein lumpiges 2:1 gesetzt hatte - von einem 4:1 fast zu schweigen, denn dann hätte malt den Pott allein behalten.

Kuriosität am Rande: Wäre dem Club der Ausgleich zum 2:2 gelungen, hätte Michael Althen auch noch gewinnen können, zusammen mit PePenders und Hans-Jürgen Deglow, der bei einem 1:1 in München sogar allein gewonnen hätte.

So aber reduzierte sich der Sonntag auf die üblichen Konjunktive. Ein Kölner Sieg hätte Althen nur unter Umständen geholfen (schließlich tippte PP 1:0), ein (unverdientes) Tor von Buckley & Co. hätte nur Klaus Hoeltzenbein gefallen können, und das torlose Unentschieden nutzte nur Sven Winterschladen zu einem überraschenden 3er. Denn verblüffenderweise hatte Rainer Dahmen sich nicht zu seiner nächsten Nullnullnummer aufraffen können, und so endete seine Erfolgsgeschichte vorerst mit zwei Siegen in Serie -
selbst in der Rückrundenwertung wurde er auf den zweiten Platz distanziert: von Michael Althen, für den dies aber - Stichwort: Momentaufnahme - keine besondere Entschädigung sein dürfte.

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