12. Spieltag

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass es in unserer Tipp-Gemeinschaft keinen FC Bayern gibt, dann wurde er an diesem Spieltag geliefert. Wer sich auch nur die kleinste Schwäche leistet, läuft Gefahr, direkt an Boden zu verlieren. So erlaubte sich der vor kurzem noch souverän führende Peter Berger nur ein halbes Nickerchen, und schon rutschte er vom ersten auf den dritten Platz. Philipp Selldorf, der am Samstagabend noch führte, ging am Sonntag ohne Punkte und damit ganz leer aus. Und Christian Zaschke musste erneut erleben, wie sich die alte Floskel vom Spiel, das 90 Minuten dauert, bestätigte und bei ihm für Minuspunkte sorgte - weil er ohne Klinsmann-Sondertraining oft nach 85 Minuten schlapp macht. Am Samstag fielen in den letzten vier Minuten vier Tore, die den Tipp zum Teil auf den Kopf stellten. Zaschke z.B. büßte 3 Punkte ein (zwei durch Kringes Eigentor für Leverkusen, zwei durch Epsteins Ausgleich für den FC - auf der Habenseite stand ein Zähler durch Tarnats 2:2 für 96), aber weder war er der einzige Geschädigte, noch war er der am schlimmsten Betroffene. Das waren ein FAZler, Peter Penders, der VIER Punkte einbüßte (je 2 in Leverkusen und Hannover, einen in Wolfsburg - bei einem Pluspunkt durch Rodriguez' 3:0 für Schalke). Je 3 Punkte verloren: noch ein FAZ-Peter - nämlich Körte, der es auf 9 Punkte gebracht hätte -, C. Zaschke, Christian Oeynhausen sowie Andreas Damm, Tim Stinauer und Horst Schiffmann (die übrigens durch kein einziges Tor profitierten). Je 2 Punkte verloren: Olga P., Petra Fiedler, Günter Otten, Peter Berger, Wolfram Kämpf, Rainer Dahmen, Christian Krügel und Christof Kneer.

Und nun zu den Profiteuren.
Je 2 Punkte hinzu gewannen: René Schneider, Klaus Bartels, Lutz Feierabend, Matthias Pesch, Willi Feldgen (der sich mit zwei weiteren Punkten am Sonntag auf den geteilten ersten Gesamtplatz schob), Lars Richter und Milan P. (der am Samstagabend noch allein in der Gesamtwertung vorne lag).
Je 3 weitere Punkte machten: Hartmut Schergel und Hans Leyendecker (der sich dadurch die Hälfte des Tagessiegs sicherte).
Je 4 Punkte holten auf: Erwin Genten (dem keines der späten Tore schadete) und Philipp Selldorf, der sich freilich gewünscht hätte, Polanski (!) oder van Buyten (per Eigentor) hätten am Sonntag den Ball wenigstens einmal ins Hamburger Tor und Don Phil damit ins Geld bugsiert.
Sogar 5 Punkte mehr machte Sven Winterschladen. Das reichte zu 9 Punkten, aber dennoch nicht zum Sieg. Denn den holte sich - geteilt mit Hans Leyendecker - der ehrenwerte Peter Stützer, der durch die späten Tore sage und schreibe drei Zweier mehr und damit insgesamt
6 (SECHS) Punkte mehr machte!! Eine mächtige Zahl. Aber erstens reichte selbst das nicht zum alleinigen Erfolg. Und zweitens würde wohl kein gesunder Mensch Peter Stützer mit dem FC Bayern verwechseln.

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