10. Spieltag
Auch nach zehn Spieltagen hält das erstaunliche Niveau an: 32 Tipper können immer noch einen 5er Schnitt (oder mehr vorweisen), sechs Teilnehmer liegen bei 6 (oder mehr), und Christian Zaschke schraubt seinen Durchschnitt auf unerhörte 7,11 Punkte. (Das gab's nicht mehr seit 1991/92, als in der Liga noch 20 Teams spielten.) Auf diese Art schüttelte der 60-Experte Björn Schmidt ab, der ähnlich kriselt wie sein Werksklub: Nach brillantem Beginn lauteten die vergangen drei Ergebnisse 3-2-4, fast so traurig wie Rapoldis System. Die bittere Pointe für Zaschke, der am Samstag bis zu Nürnbergs Manchester-ähnlichen Schlussminuten noch alle Tendenzen richtig hatte: Mit seinen 8 Punkten kam er an diesem Tag nicht einmal aufs Treppchen, geschweige denn ins Geld. Aber ist es ein Trost für die beiden Zweitplatzierten Rainer Dahmen (4 Punkte am Sonntag, also schon Samstagabend außer Reichweite) und Milan Pavlovic, einen Punkt näher am Pott gewesen zu sein? Nicht wirklich, zumal Mp bei jedem weiteren Tor in der BayArena im Geld gewesen wäre: Bei einem 1:2 hätte er mit zwei Tippern teilen müssen (u.a. Klaus Wittkamp), bei einem 2:1 sogar nur mit Peter Penders. (FAZ-Kollege Peter Körte verbuchte den einzigen 3er des Tages, mit der Schalker Nullnummer.) Insgesamt setzte sich so das "Schalker Gefühl" durch: Zweiter beim Tipp und in der Comunio-Gesamtwertung, ungeschlagen und doch mit dem Gefühl, besiegt worden zu sein. Stattdessen räumte Peter Berger mit 10 Zählern nicht bloß den Tagespott, äh: Tages-Pott, ab, sondern er setzte sich - gemeinsam mit Zaschi - an die Spitze, drei Punkte vor Mp. Mal sehen, ob es einen der drei bald so arg trifft wie Björn Schmidt.
P.S.: Kleine Kuriosität am Rande: Nachdem es am Samstag bloß 14 Zweier gegeben hatte (in nur zwei Spielen: 5 bei den Bayern, 9 mit Hertha) sowie den WOB-Dreier, folgten am Sonntag in nur zwei Spielen 23 Zweier.